Die Vollendung der Limburger Lösung wird gefeiert

Heinrich Schafmeister 2. Februar 2018 Artikel kommentieren 1,139 Abrufe

Am 27. September 2017 hatten sich die Vertreter von ARD, ZDF, Produzentenallianz, ver.di, Bundesverband Schauspiel und Pensionskasse Rundfunk im Beisein der Verantwortlichen von Fernsehfilmförderinstitutionen im letzten noch offen gebliebenen Punkt der sogenannten „Limburger Lösung“ verständigen können. Diese Einigung wurde als Ergänzung in den Vertrag zur Limburger Lösung aufgenommen, in den folgenden Monaten von den zuständigen Gremien innerhalb der Sender abgesegnet, und nach und nach von allen Vertragspartnern unterschrieben. Am 02. Februar waren schließlich die Gewerkschaften ver.di und unser Bundesverband Schauspiel an der Reihe. Die Neuregelungen treten rückwirkend zum 1. Januar 2018 in Kraft.

Der Einführung der Limburger Lösung im Jahr 2016 stellte bisher den größten Erfolg unseres Bundesverband Schauspiel bei der Absicherung unserer Altersversorgung dar. In dem Vertrag hatten sich u.a. die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten verpflichtet, die Beiträge, die bei voll- und teilfinanzierten TV-Auftragsproduktionen an die Pensionskasse Rundfunk von Seiten der Produzenten abgeführt werden, ihnen auf Nachweis komplett zu erstatten. Mit dieser Klarstellung konnten die Befürchtungen der Produzenten zerstreut werden, eventuell auf den Kosten der Beitragszahlungen an die Pensionskasse Rundfunk sitzen zu bleiben, bzw. sie vom Herstellungsbudget begleichen zu müssen. Selbst Produzenten ohne Mitgliedschaft in der Pensionskasse Rundfunk können sich seitdem auf die Limburger Lösung berufen und auf die Erstattung der geleisteten Beiträge durch ARD bzw. ZDF verlassen. Mit anderen Worten: Die Limburger Lösung nimmt den von ARD oder ZDF beauftragten Produzenten jeden Grund, unsereins die Beitragszahlung an die Pensionskasse Rundfunk zu verweigern.

Das ist sehr wichtig für uns. Denn die Pensionskasse Rundfunk ist die betriebliche Altersvorsorge für „Freie“, also für Selbstständige oder kurz befristet Beschäftigte, die bei Sendungen für die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten mitwirken. Besonders wir Schauspielerinnen und Schauspieler, die wir nicht direkt von den Sendern, sondern von Produktionsunternehmen als „Freie“ für die Herstellung von Filmen engagiert werden, erhalten im Alter aufgrund unserer zahlreichen Beschäftigungslücken nur eine ungenügende gesetzliche Rente. Für uns ist die Pensionskasse Rundfunk das eigentliche Standbein der Altersversorgung. Dieses Standbein erhielt durch die Limburger Lösung endlich einen festen Boden unter den Füßen.

Allerdings bot die 2016 in Limburger gefundene Lösung für bestimmte TV-Filme eben noch keine zufriedenstellende Lösung: Der Umgang mit den Beiträgen bei geförderten TV-Filmen konnte damals nicht abschließend geregelt werden, weil die Fernsehfilmförderinstitutionen bislang in den Prozess nicht einbezogen waren. Das wurde im vergangenen Jahr nachgeholt. Das bei dem September-Treffen gefundene Verfahren und die nun unterzeichnete Ergänzung der Limburger Lösung sorgen dafür, dass auch bei geförderten TV-Filmen die Beitragszahlung sowie ihre Erstattung geregelt sind und dabei die Beitragsparität zwischen der Freien- und der Arbeit- bzw. Auftraggeber-Seite gewahrt bleibt.

Damit ist die Limburger Lösung am Ziel! Ein Prozess, den unser Bundesverband Schauspiel in den letzten Jahren stark vorangetrieben hat und dessen Vollendung die Filmschaffenden und wir Schauspielerinnen und Schauspieler wirklich feiern dürfen.

EU-Parlament für – deutscher EU-Politiker gegen uns

Heinrich Schafmeister 12. Dezember 2017 Artikel kommentieren 1,114 Abrufe

Wenn hierzulande unsere Filmbranche mit einer Stimme spricht und damit den Chor der Filmbranchen aller europäischen Saaten verstärkt, können wir sogar auf europäischer Ebene das Blatt noch zum Guten wenden. Das zeigt eindrücklich der von unserem Bundesverband Schauspiel mitgetragene gemeinsame Appell der audiovisuellen Kultur- und Kreativwirtschaft:

Parlamentsmandat zum Sat/Cab-Verordnungsvorschlag nicht öffnen“

Was steckt hinter dieser kryptischen Forderung?

Die europäische Sat/Cab-Verordnung regelt EU-weit die grenzüberschreitende Verbreitung audiovisueller Programme, vor allem mittels Satellitenrundfunk und Kabelweiterverbreitung. Die EU-Kommission plante – vermeintlich! – zugunsten der europäischen Verbraucher, bei Online-Angeboten das gegenwärtige „Territorialprinzip“ durch das sogenannte „Ursprungslandprinzip“ zu ersetzen.

Gegen diese Absicht wandte sich unter anderem die deutsche Filmbranche: Darunter Allianz Deutscher Produzenten – Film und Fernsehen e.V., AG DOK – Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm e.V., AG Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater e.V., AG Verleih – Arbeitsgemeinschaft Verleih e.V., BVV – Bundesverband Audiovisuelle Medien e.V., Bundesverband Kinematographie, BVR – Bundesverband Regie e.V., BFFS – Bundesverband Schauspiel e.V., Deutsche Filmakademie e.V., Film- und Medienverband NRW e.V., German Films Service + Marketing GmbH, HDF – Hauptverband deutscher Filmtheater e.V., SPIO – Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e.V., VDD – Verband Deutscher Drehbuchautoren e.V., VDFP – Verband Deutscher Filmproduzenten e.V., VDFE – Verband Deutscher Filmexporteure e.V., VdF – Verband der Filmverleiher e.V., VPRT – Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V. und YPA – Young Producers‘ Association.

Ursprungslandprinzip gegen bewährtes Territorialprinzip

Bisher müssen Sender, wenn sie ihre Online-Angebote EU-weit verbreiten wollen, die dafür nötigen Rechte für jedes europäische Territorium einzeln erwerben. Bei dem von der EU-Kommission favorisierten „Ursprungslandprinzip“ müssten Sender nur für ihr Ursprungsland die nationale Lizenz erwerben, dürften aber dennoch ihre Online-Angebote EU-weit verbreiten.

Was oberflächlich betrachtet wie eine verbraucherfreundliche Vereinfachung aussieht, wäre in Wahrheit eine schwerwiegende Marktverzerrung zum Nachteil der nationalen Filmbranchen. Denn die Möglichkeiten der unabhängigen Programmlieferanten – unsere Verleiher und Filmproduzenten –, vielfältige, hochwertige Qualitätsfilme zu (re-)finanzieren, würden durch das Ursprungslandprinzip erheblich eingeschränkt. Viele Filmwerke könnten nicht mehr verwirklicht werden. Wie immer befinden wir Filmschaffende, Kreative und das Team, uns am Ende der Nahrungskette. Darum wären wir die größten Leidtragenden.

Und die europäischen Verbraucher, denen zuliebe dieser Paradigmenwechsel über alle Köpfe der Filmschaffenden hinweg durchgezogen werden sollte, würden letztlich auch nur in die leere Röhre schauen. Ohne Programmmacher, kein Programm und Online nix zu gucken!

Wir europäischen Filmschaffenden konnten überzeugen

Auf unser Betreiben entschied sich zunächst der Rechtsausschuss des EU-Parlaments gegen die Kurzsichtigkeit der Kommissionsabsichten. Der Rechtsausschuss schlug vielmehr vor, bei Filmwerken am bewährten Territorialprinzip festzuhalten, und nur bei Online-Angeboten von Nachrichten und anderen Aktualitäten das neue Ursprungslandprinzip anzuwenden. Heute, am 12. Dezember, folgte das EU-Parlament dem Votum ihres Rechtsausschusses ohne diesen Ausschussvorschlag zu öffnen.

Leider war es ausgerechnet ein deutscher EU-Parlamentarier und ausgerechnet einer von der SPD, der Berichterstatter des Rechtsausschusses, Tiemo Wölken, der bis zum Schluss vehement gegen die europäischen Filmbranchen gekämpft und versucht hat, den Vorschlag des EU-Rechtsausschusses noch zu öffnen und das kulturfeindliche Ursprungslandprinzip durchzudrücken – zum Glück vergeblich.

Aber dieser Widerstand aus dem eigenen Land sollte uns Filmschaffende zur Vorsicht mahnen. Denn der Beschluss des EU-Parlaments muss noch vom Rat der EU-Mitgliedsstaaten abgesegnet werden.

Auf welcher Seite wird dann unsere deutsche Bundesregierung stehen? Wer wird überhaupt unsere Bundesregierung stellen?

Der heutige Beschluss des EU-Parlaments war ein großartiger Etappensieg, aber unser Kampf muss weitergehen, vor unserer eigenen Haustür!

GVL wieder da

Hans-Werner Meyer 12. April 2018 Artikel kommentieren 462 Abrufe

Keine Frage, die GVL hat geschwächelt. Gefühlte 8 Jahre lang. Aber jetzt ist sie wieder da. Und es ist, als hätte es das Jahr 2010 nie gegeben, in dem plötzlich und aus heiterem Himmel unser schönes, jährliches Weihnachtsgeld von der GVL pulverisiert wurde.

Soweit die gefühlte Wahrheit. Fakt ist: Im Jahr 2010 war die GVL gezwungen, das Verteilungssystem umzustellen, um im europäischen Kontext existieren zu dürfen. Bis dahin bekamen wir eine Ausschüttung, die aufgrund der jährlichen Einnahmen berechnet wurde, also aufgrund der Arbeit, die wir in dem Jahr geleistet hatten. Das war bequem, bekannt und etabliert.

Aber es war von der Methode her falsch. Denn die Einnahmen der GVL basieren auf der sogenannten Zweitverwertung, kommen also von Herstellern von Videorekordern, Rechnern, DVD-Rohlingen, etc., also all jenen, die daran verdienen, dass unsere Filme aufgenommen und zum zweiten mal angesehen werden. Deshalb müsste der Anteil dessen, was die Leistungsschutzberechtigten (also wir) bekommen, nach der Wahrscheinlichkeit berechnet werden, wie hoch ihr Anteil an den mit diesen Geräten aufgenommenen Filmen ist, also aufgrund der Filme, die in dem Verteilungsjahr gelaufen sind, nicht jenen, die produziert wurden.

Da alle anderen europäischen Verwertungsgesellschaften es auch schon immer so handhaben, musste die GVL umstellen. Wir, der BFFS, halfen dabei, eine Methode zu entwickeln, die den Anteil aufgrund der geleistete Drehtage festlegt, ein Indikator für die Präsenz der einzelnen Leistungsschutzberechtigten. Das hatte den Vorteil, dass nicht, wie etwa in Spanien, Heere von bezahlten Mitarbeitern die Präsenz-Zeiten stoppen müssen, wodurch der letztlich ausgeschüttete Anteil sich naturgemäß um die dadurch entstehenden Kosten reduziert oder, wie in Frankreich, aufgrund der Nennung im Vor- oder Abspann Ungerechtigkeiten aufgrund unterschiedlicher Behandlung von Haupt- und Nebenrollen entstehen oder auch aufgrund einer Nichtnennung.

Aber es machte natürlich eine gigantische Umstellung und die Mitarbeit der Leistungsschutzberechtigten erforderlich, die auf einer intuitiv leider schwer verständlichen Website (Artsis) die Anzahl der Drehtage in allen Filmen einzutragen, die jemals irgendwo gelaufen sind oder bereits produziert sind und noch laufen werden.

Hinzu kamen Hunderte von Gerichtsverfahren, die die GVL zu führen gezwungen war und ist, weil aufgrund einer nahezu zeitgleichen Gesetzesänderung der Anteil, den die Elektroindustrie zu zahlen hat, frei verhandelbar wurde (vorher war er gesetzliche festgelegt), wodurch viele Firmen ihre Zahlung schlichtweg einstellten, solange die Verhandlungen nicht beendet waren (was bekanntlich Jahre in Anspruch nehmen kann).

Die Kinderkrankheiten dieser Umstellung, die Umstellung selbst, die Tatsache, dass eine Schlussverteilung erst nach einer fünfjährigen Frist geleistet werden kann, in der die Leistungsschutzberechtigten noch ihre Ansprüche geltend machen können (falls sie es noch nicht getan haben) und die durch die Gesetzesänderung verursachten ausbleibenden Zahlungen führten dazu, dass kurz vor Weihnachten plötzlich nicht mehr eine vierstellige Summe sondern häufig nur noch eine niedrige zweistellige überwiesen wurde. Aus einem ruhig fließenden Geldstrom wurde eine vor sich hindümpelnde Jauchegrube.

Wir waren empört. Wir waren geschockt. Wir waren wütend. Wir wurden vertröstet auf die Zeit nach den Kinderkrankheiten, die Zeit nach den Prozessen, nach den Fristen. Wir verloren den Glauben, dass diese Zeit jemals kommen würde.

Nun denn: Sie ist gekommen. Wer seine Auszahlungen noch nicht bekommen hat, wird sie bald bekommen (siehe den Artikel unseres GVL-Beiratsmitgliedes und Vorstandsmitglieds des IVS Till Völger vom 7. Februar 2018. Und die Höhe kommt einem auch plötzlich wieder bekannt vor.

Die GVL ist wieder da. Hello again!

“Der Überfall” und “Albtraum” ab jetzt in Offener Kanal, Flensburg TV

Der Überfall ein Kurzfilm von Martin Ulrich und Albtraum ein Kurzfilm von Tim Svenson und Uwe Michael Wiebking, ab heute – 21.04.2018 – in Offener Kanal/TV in Flensburg!

Standfoto: Der Überfall/1977
“Der Überfall”, Regie: Martin Ulrich
vL. Uwe Michael Wiebking, Christina Steiner

Albtraum, heute, 21.04.2018, 15:50 Uhr; Sonntag, 22.4. 13:35 und 19:50 Uhr. Weitere Termine werde folgen …

Standfoto "Albtraum"
Albtraum – Kurzfilm
Tim Svenson, Uwe Michael Wiebking v.l.

Der Überfall, Montag, 23.04., 07:20 Uhr, 11:45 Uhr und 18:15 Uhr; Dienstag, 24.04., 23:45 Uhr; Mittwoch 25.04., 11:45 Uhr; Donnerstag, 26.04., 15:30 Uhr. Auch hier werden weitere Termine folgen …

Informationen: Offener Kanal Flensburg, Flensburg TV Livestream: https://www.oksh.de/fl/sehen/flensburg-tv-livestream/

FilmUnion-Newsletter Nr. 02 – 2018 vom 28. März 2018

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Frühling der ver.di FilmUnion: Seit drei Runden verhandeln wir mit der Produzentenallianz. Klare Haltung werden wir auch in der vierten Verhandlungsrunde um den TV FFS zeigen. Es gibt kleine Fortschritte, aber noch längst keinen Durchbruch.
Und wir wählen im Rahmen der Organisationswahlen unsere Vorstände und Tarifausschüsse neu. Die Gelegenheit für die ver.di Mitglieder, selbst aktiv zu werden.
Außerdem suchen wir wieder den Starken Einsatz. Kennt ihr Filmschaffende, die sich stark machen für bessere Arbeistbedingungen?

Eure ver.di FilmUnion

http://filmunion.verdi.de
http://www.facebook.com/connexx.av

  1. Tarifverhandlungen für Filmschaffende: ver.di fordert klare Begrenzung der Tagesarbeitszeit
  2. Wir suchen den „Starken Einsatz“ von Filmschaffenden
  3. Alle vier Jahre wieder: die FilmUnion wählt
  4. Kommentar zu Frauen im Filmwesen
  5. Petition zur Zukunft des Urheberrechts
  6. Wim Wenders Stipendium 2018 ausgelobt
  7. Filmfest Emden
  8. Nachwuchs-Kurzfilmfestival 2018 im Saarland
  9. Kinostart von Wildes Herz
  10. Cannes Corporate Media & TV Awards: Einreichfrist gestartet
  11. Filmfest Dresden sucht Gastgeber für Filmemacher
  12. Über 400 Bewerbungen für Deutschen Kamerapreis
  13. Publikation zur „Woche der Kritik“
  14. sparkx – Leadership-Programm für Frauen in Medienunternehmen
  15. Ehrenpreis für Kinomann Ruzicka
  16. Diskussion über Rundfunkgebühren in ganz Europa
  17. Werkstattgespräch: Drei von Sinnen
  18. Impressum / Abo


1. Tarifverhandlungen für Filmschaffende: ver.di fordert klare Begrenzung der Tagesarbeitszeit

Die dritte Runde der Tarifverhandlungen für die Filmschaffenden in Kino- und Fernsehfilmproduktionen zwischen der ver.di und dem Arbeitgeberverband Produzentenallianz ist am 23.03.2018 in Berlin ohne Ergebnis vertagt worden. “Von einer Einigung sind wir trotz kleiner Fortschritte im Detail noch entfernt”, sagte ver.di-Verhandlungsführer Matthias von Fintel im Anschluss. Bei den Kernforderungen wie der Begrenzung der Tageshöchstarbeitszeit auf 12 Stunden, der Erhöhung der Gagen um sechs Prozent beziehungsweise der Erhöhung der Wochengagen um mindestens 50 Euro habe es keine Annäherung gegeben. Stattdessen böten die Arbeitgeber lediglich eine Erhöhung der Gagen um sechs Prozent, gestreckt in drei Stufen und mit einer Laufzeit von 30 Monaten. “Das ist für uns nicht einigungsfähig. Die Arbeitgeber müssen sich deutlich auf uns zu bewegen”, forderte von Fintel.
Sollte es zu einer Einigung kommen, wird eine Klausel das Rosinenpicken von Tarifregelungen ausschließen; darüber konnte eine erste Verständigung erzielt werden. Zudem wird die Neuregelung zur Altersvorsorge in der Pensionskasse Rundfunk in den Tarifvertrag aufgenommen.
Die Tarifverhandlungen werden am 29. Mai in Berlin fortgesetzt. Zwischenzeitlich wird am 18. April über die Anwendung des Tarifvertrages in Hochschul-Abschlussfilmen in einer Arbeitsgruppe der Tarifparteien gesprochen.
An den Tarifverhandlungen beteiligen sich an der Seite von ver.di der Bundesverband Filmschnitt Editor (BFS), die Berufsvereinigung Filmton (bvft) und der Berufsverband Schauspiel (BFFS).

2. Wir suchen den „Starken Einsatz“ von Filmschaffenden

Der „Starke Einsatz“ ist der Preis, den die ver.di Filmunion und der BFFS im Rahmen des Deutschen Schauspielpreises gemeinsam verleihen. So wie jeder Musiker und jede Politikerin weiß, dass der Ton die Musik macht, wissen alle Filmschaffenden, dass die Bedingungen am Set entscheidenden Einfluss auf die Qualität des fertigen Films als Gesamtkunstwerk haben.
Mit dem „Starken Einsatz“ ehren die ver.di Filmunion und der BFFS jene Filmschaffenden, die entscheidenden Einfluss auf diese Bedingungen haben und ihre Möglichkeiten nutzen, um für Fairness, Transparenz und ein gemeinsames Verständnis am Set zu sorgen. Zwischen den Zwängen zu knapp kalkulierter Budgets und der Stimmung am Set liegt eine ganze Welt der Entscheidungsmöglichkeiten. Und die bestimmt darüber, ob der Film gerne und mit Leidenschaft und Liebe hergestellt wird oder nicht, was am Ende auch ein entscheidender Qualitätsfaktor ist.
Der Starke Einsatz soll den Focus auf jene Menschen lenken, die in Verantwortung für ein produktives und wertschätzendes Miteinander gehen und sich für gute Bedingungen als Voraussetzung für einen guten Film stark machen.
Die Verleihung des »Starken Einsatz« findet im Rahmen des Deutschen Schauspielpreises am 14. September 2018 statt.
Deinen Vorschlag für diejenigen, die du für diesen Preis vorschlagen möchtest, kannst du bis 30. April 2018 hier eintragen:
https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLScWi7-253JizAziR0_YnEtC7YrKBaFinehQ4iSj5-jxHJQIAA/viewform

3. Alle vier Jahre wieder: die FilmUnion wählt

Es ist wieder so weit. Seit den letzten Vorstandswahlen der ver.di FilmUnion in Hamburg und Berlin sind vier Jahre vergangen. Nun wird es Zeit sich zusammenzusetzen und Bericht abzulegen über das, was wir angepackt haben. Gemeinsam wollen wir Pläne schmieden für die nächsten vier Jahre.
Ver.di-Mitglieder sollten diese Gelegenheit nutzen: Wenn du genauer erfahren möchtest, was die FilmUnion für dich tut. Aber auch wenn du erfahren möchtest, was du für die FilmUnion tun kannst. Oder wenn du schon mal gedacht hast: die FilmUnion sollte endlich mal dies und das tun. Unter anderem werden die Vorstände und Tarifausschüsse gewählt.
Hamburg: am Samstag, den 7. April 2018 um 11 Uhr im Gewerkschaftshaus, Ebene 9, Raum Altona, Besenbinderhof 60, 20097 Hamburg.
Anmeldung an lars.stubbe@verdi.de
Berlin: am Dienstag, den 17. April 2018 um 19 Uhr, im ver.di-Haus, Köpenickerstr. 30, 10179 Berlin, Raum 3.12.
Anmeldung an berlin@connexx-av.de

4. Kommentar zu Frauen im Filmwesen

Wir verpassen eine große Chance, Wirklichkeit und gesellschaftliche Vielfalt abzubilden, weil Frauen im Filmwesen immer noch stark unterrepräsentiert sind“, so Weser-Kurier-Autorin Lieselotte Scheewe in ihrem lesenswerten Kommentar. „Wenn mehr Frauen Filme machen, Regie führen, Rollen besetzen, dann gehen sie nicht nur effizienter und erfolgreicher mit dem Budget um, wie Medienforscherin Elizabeth Prommer von der Universität Rostock in einer Studie belegte, sie machen auch mehr Frauen auf der Leinwand sichtbar.“
Das bereichere nicht nur die Frauen selbst, sondern auch die Männer vor und hinter der Kamera und vor allem alle Zuschauer. Es gehe nicht nur darum, die Bedingungen für filmschaffende Frauen zu verbessern: „Es geht auch darum, dass ein großer Schatz in den Tiefen der Filmbranche schlummert. Den Schatz gilt es zu heben, um den Horizont der Filmzuschauer zu erweitern.“
https://www.weser-kurier.de/deutschland-welt/deutschland-welt-politik_artikel,-es-wird-echt-zeit-fuer-die-wirklichkeit-_arid,1707767.html

5. Petition zur Zukunft des Urheberrechts

Enteignet Europa die Urheber?“ Unter diesem Motto stand eine Podiumsdiskussion, die der Bundesverband Regie und die Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst anlässlich der Berlinale am organsiert hatte. Das große Interesse (fast 100 Teilnehmende aus allen kreativen Film-Gewerken) unterstrich, wie brennend das Problem für die gesamte Branche ist: Weil Filmurheber*innen und ausübende Künstler*innen ihre Urheberrechte an die Filmproduzenten abtreten müssen, erhalten sie in der Regel keine faire Beteiligung an den Online-Erlösen. Der Vergütungsanspruch, der europaweit gefordert wird, würde die Vergütung der Filmschaffenden endlich an die digitale Wirklichkeit der Filmdistribution anknüpfen, ohne bestehende Verwertungsketten der Branche zu beeinträchtigen.
Die VG Bild-Kunst, die Berufsverbände und Gewerkschaften der Filmschaffenden werden sich weiter für die Rechte der Urheber einsetzen. Jede/r einzelne kann aber die Petition für einen unverzichtbaren Vergütungsanspruch unterzeichnen, die Forderung an Europa-Abgeordneten weitertragen und das Argumentationspapier nutzen. Die Stimme der Kreativen muss hörbar werden! Hier unterzeichnen: https://www.change.org/p/council-of-the-european-union-support-europe-s-screenwriters-and-directors?recruiter=853075715&utm_source=share_petition&utm_medium=email&utm_campaign=share_email_responsive
Weitere Informationen hier:
http://www.bildkunst.de/vg-bild-kunst/news/detailansicht/article/filmrecht-und-berlinale.html

6. Wim Wenders Stipendium 2018 ausgelobt

In Zusammenarbeit mit der Wim Wenders Stiftung schreibt die Film- und Medienstiftung NRW zum nun bereits fünften Mal das Wim Wenders Stipendium aus. Mit dem Stipendium sollen junge Filmschaffende aus Deutschland, insbesondere aus NRW, unterstützt werden, ihre filmischen Projekte umzusetzen. Die Bewerbungsfrist endet am 7.Mai 2018. https://www.filmstiftung.de/

7. Filmfest Emden

Das 29. Internationale Filmfest Emden/Norderney findet in diesem Jahr vom 6. bis 13. Juni statt. Im Mittelpunkt des Festivalprogramms stehen Wettbewerbe für europäische, überwiegend nordwesteuropäische und deutschsprachige Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme. Nominiert werden vorzugsweise Filme, die eine maßgebliche Beteiligung aus mindestens einem der Länder des nordwesteuropäischen Raums – Großbritannien, Irland, Norwegen, Dänemark, Schweden, Finnland, Island, Niederlande, Belgien, Luxemburg, Frankreich, Österreich, Schweiz oder Deutschland – aufweisen. Am 10. Juni werden die insgesamt elf Preise verliehen. Über die Preisträger in sechs Wettbewerben entscheidet das Publikum, so auch für den mit 7.000 Euro dotierten DGB Filmpreis.
http://www.filmfest-emden.de/festival/wettbewerbe-preise-jurys/dgb-filmpreis/

8. Nachwuchs-Kurzfilmfestival 2018 im Saarland

Das Kurzfilmfestival des Bundesverbandes Deutscher Film-Autoren e.V. wird dieses Jahr erstmals im Saarland ausgetragen: In St. Ingbert treffen sich vom 7. bis 10. Juni junge Filmschaffende unter 29 Jahren mit ihren neuesten Werken unter 20 Minuten. Über 300 Kurzfilme der verschiedensten Gattungen und Themen sind eingereicht worden, die besten 80 werden an den vier Festivaltagen von „filmreif! – Das Bundesfestival junger Film“ an verschiedenen Locations in St. Ingbert präsentiert. Preise im Wert von über 8.000 Euro gibt es zu gewinnen, darunter auch einen Stoffentwicklungspreis für das beste Pitching im Rahmen des Festivals. Mitte April wird das Programm bekannt gegeben. Aktuelle Infos unter:
http://www.junger-film.de

9. Kinostart von Wildes Herz

Der von ver.di beim DOK Filmfestival in Leipzig 2017 prämierte Film kommt am 12.04 in die Kinos.
WILDES HERZ ist das Porträt eines jungen Musikers Jan „Monchi“ Gorkow, Sänger und Frontmann von Feine Sahne Fischfilet, einer der erfolgreichsten Punkbands Deutschlands, der sich mit großem Herzen und noch größerer Klappe gegen den Rechtsruck stemmt und dabei von nichts aufzuhalten ist. Die Regisseure Charly Hübner und Sebastian Schultz begeben sich auf eine sehr ehrliche und humorvolle Reise mitten ins wild schlagende Herz einer aufgewühlten Region zwischen Verlierern und Gewinnern, zwischen Rückschlägen und tanzenden Triumphen.
Am 06.04.gibt es in über 100 Kinos bundesweiten einen Previewtag.
Die Infos und Kartenvorbestellungen gibt es bei den Kinos und auf der facebook-Seite:
https://www.facebook.com/wildesherzfilm/
https://mmm.verdi.de/beruf/leipzig-ver-di-preis-fuer-wildes-herz-45981
https://filmunion.verdi.de/und-action/dok-leipzig
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=DJbHWPoJc7U

10. Cannes Corporate Media & TV Awards: Einreichfrist gestartet

Die Cannes Corporate Media & TV Awards laden zum neunten Mal Filmschaffende, Agenturen, Auftraggeber und Studenten dazu ein, ihre Produktionen in das Rennen um die Delphin-Trophäen zu schicken. Am 27. September werden dann die weltbesten Wirtschaftsfilme, Online-Medien, Dokumentationen und Reportagen in Gold, Silber und Schwarz prämiert. Die Jury besteht unter anderem aus Oscar- und Emmy-Gewinnern, Vertreter*innen der Film- und Medienbranche sowie Kommunikationsexpert*innen der Auftraggeberseite. In diesem Jahr stehen insgesamt 42 Kategorien zur Auswahl, in denen Produktionen eingesendet werden können. Erweitert wurde die Kategorienliste um eine separate Kategorie für 360-Grad-Videos & Virtual Reality im Bereich der Überkategorie „Corporate Filme und Videos“. Bis zum 8. Juni können Produktionen, die nach dem 1. Januar 2016 veröffentlicht worden sind, eingereicht werden. Hier geht’s zur Bewerbung:
https://www.cannescorporate.com/de/entryform.php

11. Filmfest Dresden sucht Gastgeber für Filmemacher

Zur 30. Jubiläumsausgabe sucht das Filmfest Dresden dieses Jahr erneut nach Übernachtungsmöglichkeiten: Vom 17. bis 22. April 2018 reisen zahlreiche Filmemacher*innen aus Deutschland, Europa und der ganzen Welt nach Dresden, um das Kurzfilmfestival zu besuchen und ihre Filme persönlich zu präsentieren. Anna Unger, Leiterin des Gästezentrums vom Filmfest Dresden: „Die Aktion Kurzbesuch ist ein tolles Angebot, von dem sowohl die Filmschaffenden, als auch deren Gastgeber profitieren. Die Festivalgäste sind immer sehr dankbar für das Vertrauen und die Gastfreundschaft der Dresdner. Der Kurzbesuch bietet ihnen die Möglichkeit, die Stadt und die Menschen, die hier wohnen, viel persönlicher kennenzulernen. Die Gastgeber wiederum erhalten einen ganz persönlichen Einblick in die Kurzfilmszene – nicht zu vergessen auch die internationalen Gastgeschenke, die es ab und an gab, wie Schokolade oder DVDs mit eigenen Kurzfilmen.“
https://www.sachsen-fernsehen.de/gastgeber-fuer-filmschaffende-gesucht-448516/

12. Über 400 Bewerbungen für Deutschen Kamerapreis

Insgesamt 425 Film- und Fernsehprojekte bewerben sich in diesem Jahr um den Deutschen Kamerapreis. Damit kann die Beteiligung aus dem letzten Jahr bestätigt und die Bedeutung in der Branche untermauert werden. Die Einreichungen kommen aus einem breiten Spektrum an Projekten, von Independent- und semiprofessionellen Produktionen bis hin zu Kassenschlagern wie u.a. „Aus dem Nichts” von Fatih Akin (Kamera: Rainer Klausmann), auf der Berlinale gefeierte Filme wie „3 Tage in Quiberon” von Emily Atef (Kamera: Thomas Kiennast) oder erfolgreiche Serien wie „Babylon Berlin” (Kamera: Bernd Fischer, Frank Griebe und Philipp Haberlandt) oder „4 Blocks” (Kamera: Moritz Schultheiß). Die hochkarätig besetzte Jury aus Kameraleuten, Editorinnen, Produzenten und Regisseurinnen orientiert sich jedoch nicht an den Trends und dem Erfolg der Projekte. Vielmehr wird die Leistung der Kameraleute und Editoren in den Mittelpunkt gestellt. Damit haben auch Filmschaffende von „kleineren” Produktionen gute Chancen auf eine Auszeichnung. Am 7. Juli werden die Preise bei einer feierlichen Gala in den Räumlichkeiten des Westdeutschen Rundfunks verliehen.
https://www.kameramann.de/branche/ueber-400-projekte-bewerben-sich-um-den-deutschen-kamerapreis/

13. Publikation zur „Woche der Kritik“

Seit vier Jahren findet parallel zur Berlinale die Woche der Kritik statt. Hier treffen sich Filmkritiker und Interessierte mit der Idee, die Kinokultur anders zu beleuchten, die vielen Routinen des „Geschäfts“ – auch die eigenen – infrage zu stellen, Kritik als Programm zu verstehen, das nicht nur aus der Distanz beobachtet, sondern konkrete Impulse gibt. In diesem Jahr wurde dazu erstmals eine begleitende Publikation veröffentlicht. Der Titel „Koschke“ nimmt Bezug auf die Berliner Kneipe „Anna Koschke”, die zum Treffpunkt für angeregte Diskussionen nach den Film- und Debattenabenden entwickelt hat. Das Buch setzt Debatten und Informationen zu den Filmen in einen Kontext, gibt Anregungen und Einblick in Haltungen zur Lage des Kinos.
Die Publikation kann für 5 Euro hier bestellt werden: http://wochederkritik.de/de_DE/koschke-eine-publikation-zur-woche-der-kritik/

14. sparkx – Erstes Leadership-Programm für Frauen in Medienunternehmen

sparkx will die Karrierechancen von Frauen im mittleren Management unter anderem in den Bereichen Film und TV nachhaltig verbessern. Studien belegen, dass Unternehmen mit einem höheren Frauenanteil im Management stärker wachsen als Mitbewerber und dass gemischte Führungsteams flexibler reagieren. Dennoch sind Führungsfrauen in Medienunternehmen immer noch unterrepräsentiert. Hier setzte sparkx an. Im Juni startet das neue Programm, das von ver.di, media.net berlinbrandenburg, dem Bundesverband Musikindustrie und WIFT, Women in Film and Television Germany als Kooperationspartner unterstützt wird. Die Bewerbungsfrist endet am 16.04 2018.
Infos und Anmeldung: https://www.epi.media/sparkx/

15. Ehrenpreis für Kinomann Ruzicka

Am 19. Februar wurde der Preis der Deutschen Filmkritik 2017 in zwölf Kategorien in Berlin verliehen. Den Ehrenpreis erhielt der 1947 geborene Werner Ruzicka für seine Verdienste um die dokumentarische Filmkultur in Deutschland. Ruzicka war ab 1974 Leiter der kommunalen Filmarbeit in Bochum. Seit 1985 leitet er die Duisburger Filmwoche, der er in diesem Jahr zum letzten Mal vorstehen wird. Als Widerständler gegen die Konsensbildung hat er sich in seiner über 40-jährigen Schaffenszeit dem Dokumentarfilm intellektuell rigoros und leidenschaftlich wie kaum ein anderer verschrieben.
http://www.vdfk.de/411-preistrager-2017

16. Diskussion über Rundfunkgebühren in ganz Europa

In ganz Europa wird über das System des öffentlich-rechtlichen Rundfunks diskutiert. Gerade wurde in der Schweiz die Anti-Rundfunkgebühren-Kampagne „No Billag“ per Volksabstimmung klar abgewehrt. In Dänemark dagegen werden die Rundfunkgebühren abgeschafft, der öffentlich-rechtliche Rundfunk soll aber weiter bestehen bleiben. Statt den Gebühren setzt der Finanzminister des Landes künftig auf Steuern zur Finanzierung.
https://www.dwdl.de/nachrichten/66050/dnemarks_politik_schafft_rundfunkgebhren_ab/

17. Werkstattgespräch: Drei von Sinnen

Unser Kooperationspartner Bundesverband Filmschnitt Editor e.V., BFS lädt in München zum Werkstattgespräch „Drei von Sinnen“. Es findet am Mittwoch, den 18.04.2018 statt. Einlass für den Film ist 19:15 Uhr, Beginn 19:30 Uhr in der Hochschule für Fernesehen und Film München, Bernd-Eichinger-Platz 1, 80333 München.
Direkt im Anschluss an die Filmvorführung folgt das Werkstattgespräch mit dem Editor des Filmes Sascha Seidel. Julia Furch führt als Moderatorin durch den Abend.
Um Anmeldung wird gebeten unter: marizia@gmx.de (Maria Zimmermann, BFS)

18. Impressum / Abo

Die ver.di FilmUnion will mit diesem Newsletter für bessere Information und Transparenz bei den Beschäftigten der Produktionswirtschaft von Film und Fernsehen sorgen. Insbesondere greifen wir film- und sozialpolitische Themen auf. Die ver.di FilmUnion bildet das gewerkschaftliche Netzwerk von Film- und Fernsehschaffenden und allen anderen Beschäftigten in Produktions-, Dienstleistungs- und Studiobetrieben. Wir treten für Kunstfreiheit, gerechte Arbeitsbedingungen, soziale Absicherung und vor allem die Umsetzung tariflicher Bestimmungen ein. Als vorrangiges Ziel streben wir eine integrierte Interessenvertretung der Film- und Fernsehbeschäftigten in der zergliederten Branche gegenüber Sendern, Produzenten und der Politik an.

Der ver.di-FilmUnion-Newsletter erscheint alle zwei Monate. Wer den ver.di-FilmUnion-Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann sich hier abmelden:
https://filmunion.verdi.de/service/newsletter.

Bei Fragen, Anregungen oder Kritik sind wir erreichbar:
ver.di FilmUnion & connexx.av GmbH
c/o ver.di Landesbezirk Berlin-Brandenburg
Kathlen Eggerling
Köpenickerstr. 30
10179 Berlin
fon: 030.88665416, fax: 030.88665935
mail: kathlen.eggerling@connexx-av.de

Texte: Gundula Lasch