Welturaufführung von zwei bisher nicht öffentlich gezeigten Kurzfilmen beim OFFENEN KANAL FLENSBURG.

DER ÜBERFALL wurde 1977 von der Filmproduktion Bethusy & Huc., Hannover, von dem seinerzeit 31-Jährigen Martin Ulrich geschrieben, mit einer Drehbuchprämie ausgezeichnet und für das Kino realisiert. Leider gerade zu der Zeit, als sich immer mehr Filmtheater dafür entschieden, künftig auf die Vorführung von bisher traditionell gezeigten Filmen dieser Art zu verabschieden. So lag er bis dato im Filmarchiv der Produktionsfirma.

Durch einen erneuten Projektplan 2016 mit Regisseur Martin Ulrich und Darsteller Uwe Michael Wiebking kamen sie automatisch auf ihr gemeinsames Erstlingswerk DER ÜBERFALL und dem Gedanken, dass es eigentlich schade wäre, wenn er nicht aufgeführt werden würde. So reifte der Plan ihn öffentlich zu machen mit dem Gedanken, das Fernsehen könnte sich möglicherweise dafür interessieren, denn immerhin ist die Sparte Kurzfilm in der heutigen Zeit sehr aktuell und zumindest als Rückblick, wie man 1977 Kurzfilme machte, interessant. Der Film wurde an einige Fernanstalten geschickt – die Antworten stehen noch aus …

ALBTRAUM wurde von dem jungen Schauspieler und Regisseur Tim Svenson zusammen mit Uwe Michael Wiebking konzipiert. Beide Filmschaffenden lernten sich 2011 kennen, als sie für Dreharbeiten gemeinsam vor der Kamera standen. Dabei übernahm Tim Svenson die Regie und eine Nebenrolle, Uwe Michael Wiebking schrieb das Buch und übernahm den Hauptpart. Da es sich um einen Theaterfilm handelte, drehten sie im Theater der niederdeutschen Bühne in Kiel, wo ihnen das Theater samt Team zur Verfügung gestellt wurde. In recht kurzer Zeit wurde der Film fertiggestellt und an Festivals verschickt, die aus einer Menge von Möglichkeiten von den Filmemachern dezidiert ausgesucht wurden. Die Resonanz war enttäuschend!

Auch bei ALBTRAUM hieß es „Flucht nach vorne“ und so haben sie mit OFFENER KANAL einen TV Sender gefunden, der die beiden Filme sehr gerne in Ihre Obhut nimmt, vielleicht auch durch die persönliche Begegnung mit Bjarne Truelsen, der seinerzeit anfragt wurde, ob die Möglichkeit bestehen würde, bei OK Flensburg eine englische Untertitelung zu machen, was er als unproblematisch bejahte.

Nun also werden die beiden sehr unterschiedlichen Kurzfilme in Kürze im Norden der Republik über den Bildschirm von OK-TV FLENSBURG laufen. Die Macher freuen sich!

Stoppen Sie das neue TTIP!

Gerade tagt eine EU-Delegation mit den Verhandlungsführern des südamerikanischen Mercosur-Staatenbunds (Brasilien, Argentinien, Paraguay, Uruguay) in Paraguay. Die Verhandlungen über das geplante Freihandelsabkommen befinden sich in der heißen Phase, beide Seiten wollen sie sobald wie möglich abschließen!

Warum uns das Sorgen macht? Das Mercosur-Abkommen hätte ähnlich negative Folgen für Demokratie, Verbraucherrechte und Umweltschutz wie die weitaus bekannteren Handelsabkommen TTIP und CETA mit den USA bzw. Kanada. Auch für das Mercosur-Abkommen sollen Schutzstandards und demokratische Prinzipien geopfert werden – zulasten der Menschen in Europa und zulasten der Menschen in Südamerika.

Beispiel Fleischimporte:

Das Mercosur-Abkommen könnte zu einer deutlichen Ausweitung der Fleischimporte in die EU führen: Fleischproduzenten etwa aus Brasilien, die enorm kostengünstig große Mengen herstellen, könnten ihre Produktion deutlich steigern – mit fatalen Folgen für die Umwelt: In Brasilien findet ein Großteil der Nutztierhaltung auf gerodeten Regenwaldflächen statt. Die Abholzung des Regenwaldes und die Landnutzung für Rinderfarmen ziehen eine massive Steigerung von Treibhausgas-Emissionen nach sich. Diese negativen Umwelteffekte werden in dem Abkommen nicht adressiert, obwohl sie international vereinbarte Klimaschutzziele und Vereinbarungen zum Erhalt der Artenvielfalt unterlaufen können.

Auch um die Menschenrechte ist es in der brasilianischen Landwirtschaft häufig schlecht bestellt: So sind zahlreiche Viehbetriebe in Landkonflikte mit indigenen Kleinbäuerinnen und Kleinbauern verwickelt, immer wieder kommen Fälle sklavenähnlicher Beschäftigung ans Licht. Dazu kommt: 2017 wurde Brasilien von einem riesigen Gammelfleisch-Skandal erschüttert: Mehrere Konzerne hatten systematisch verdorbenes Fleisch unter ihre Ware gemischt und Hunderte Politikerinnen und Politiker bestochen!

Trotz dieser massiven Zweifel an der Lebensmittelsicherheit und der negativen Umweltauswirkungen hat die EU-Kommission bei der letzten Verhandlungsrunde angeboten, das Kontingent für Rindfleisch aus Südamerika auf 99.000 Tonnen zu erhöhen!

Verstehen Sie uns nicht falsch: Wir sind nicht gegen Handel, ganz im Gegenteil! Aber Handel muss den Menschen dienen, und nicht einseitig den Interessen von Konzernen. Beim Freihandelsabkommen mit dem Staatenverbund Mercosur würde die Aufweichung des europäischen Vorsorgeprinzips von der EU genauso in Kauf genommen wie die Verletzung demokratischer Kontrollmechanismen. Genau wie bei TTIP und CETA geht es bei Mercosur nicht nur um den Abbau von Zollschranken, sondern auch um die Absenkung beziehungsweise das Einfrieren von Schutzstandards für die Verbraucherinnen und Verbraucher und die Umwelt. Darüber hinaus werden die Verhandlungen hinter verschlossenen Türen geführt – obwohl sie uns alle unmittelbar betreffen.

Wir fordern deshalb einen sofortigen Stopp der Mercosur-Verhandlungen und eine Neuausrichtung der europäischen Handelspolitik! Unterstützen Sie uns dabei!

Unterzeichnen Sie hier

Herausgeber: foodwatch e.V., Brunnenstr. 181, 10119 Berlin, Deutschland
E-Mail: aktuell@foodwatch.de
Info-Telefon: 030 – 28 09 39 95

 

 

 

 

Glaub nicht alles ist Theater – Neuerscheinung

Glaub nicht alles ist Theater – Vom Berliner Renaissance-Theater zum größten Landestheater.

Das Buch beginnt mit einem kurzen Streifzug des ehemaligen Generalintendanten Dr. Horst Mesalla durchs Theaterleben Berlins in den Jahren nach 1950 mit einem spannenden Blick hinter die Kulissen des Renaissance-Theaters mit seinen grandiosen Schauspielern und enthüllt dann mit dem „Kampf ums Theater“ ein fesselndes Kaleidoskop von 26 Jahren Theater-Aufbau nach der Fusion der Theater Flensburg, Rendsburg, Schleswig und dem Sinfonieorchester von Flensburg.

Ein unterhaltsamer Tatsachenbericht legendärer künstlerischer Ereignisse! (Husum Verlag, 2018)

Barbara Krabbe singt Aznavour …

Termine voraussichtlich ab März 2018

Die Hamburger Schauspielerin und Sängerin Barbara Krabbe bereitet mal wieder, nach dem sensationellen Erfolg:
 – „La vie, l’amour – Eine Reise in die Welt der Edith Piaf „-
 der sie durch viele Städte der Bundesrepublik führte,
 
(dazu das Nachrichtenportal Rhein-Neckar) „… aber immer mehr wirkt der Krabbe-Gesang in steter Annäherung an Piafs spezielle Aura authentisch. Ans Ende stellt sie, gemeinsam mit der vierköpfigen Combo, die Summe des Lebens „Non, je ne regrette rien“ auf eine selbstzerstörerische Vita. Da darf dann schon ein Auge feucht werden …“
 und Heidelberg (dw) … „Das Publikum war schnell von ihrem Gesang begeistert. Kraftvoll und stimmgewaltig ließ sie mehr als nur bloße Erinnerung an „die Piaf wach werden …“)
 
 und „Hafenkneipe, durch die Fensterscheiben aber träumt ein Schatten“ –
 
 (Presse Lemförde)… ” Parallel zu ihrem überaus erfolgreichen “Edith Piaf” Solo-Programm, mit dem Barbara Krabbe im ganzen deutschsprachigen Raum gefeiert wurde, ist jetzt das “bodenständige Soloprogramm” mit einem Pianisten “Hafenkneipe, durch die Fensterscheiben aber träumt ein Schatten”, entstanden. Sympathisch im Auftreten, und klein, aber mit großer Stimme fesselte die Schauspielerin und Chansonette zusammen mit Andreas Binder am Flügel, mit einer eindringlichen Melange aus Sehnsucht, Heimweh, Fernweh und Liebe das Publikum…“ (Christa Bechtel)
 
 mit Non je n’ai rien oublié“
 einen neuen interessanten Chansonabend vor. 
 
Veranstalter bitte rechtzeitig Termine sichern unter: Management & Promotion Herrmann, 
Fon: 04105-669935, Mobil: 0171-5266908,  E-Mail: mailto: herrmannpromotion@gmx.de
Foto: Yvonne Steiger