FilmUnion-Newsletter Nr. 05 – 2018 vom 28. September 2018

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Die Ereignisse in Chemnitz haben uns alle entsetzt. Rechte Demonstranten zogen zum Teil mit Hitlergruß durch die Stadt und hetzten Menschen, die ihrer Einschätzung nach ausländisch aussahen. Man hörte extrem brutale, rassistische und menschenverachtende Parolen, offen wurde zu Mord und Totschlag aufgerufen. Der geschäftsführende Vorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) hat hierzu jetzt eine Resolution veröffentlicht, in der er klare Kante gegen jede Form von Rassismus zeigt und zu mehr Solidarität auffordert (http://www.dgb.de/presse/++co++89a4c9f8-b03d-11e8-92b9-52540088cada).
Das Hashtag #WirSindMehr ist zum Zeichen geworden für alle, die sich für Toleranz, Vielfalt und Fairness – unabhängig von der jeweiligen Herkunft – einsetzen.

Ein Mittel gegen rechte Rattenfänger sind Informationen. Hier gibt es ein faktenreiches Dossier zur Flüchtlingspolitik: http://www.dgb.de/uber-uns/dgb-heute/organisation-und-bundesvorstand/++co++cb347840-b7fa-11e8-a560-52540088cada
In diesem Sinne: Fangen wir im Kleinen an – vor unserer Haustür, im Freundeskreis, im Betrieb. Geben wir den Rechtsradikalen keine Chance.

Eure ver.di FilmUnion

http://filmunion.verdi.de
http://www.facebook.com/connexx.av

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  1. ver.di-Preis ‚Starker Einsatz’ für Regisseurin Barbara Rohm und Kamerafrau Birgit Gudjonsdottir
  2. EU-Parlament stärkt Urheber*innen
  3. Schnell hin: African Storytelling in Babelsberg
  4. Aufruf: Deutsch-französischer Förderfonds für fiktionale TV-Serien
  5. Baumi Script Development Award ausgeschrieben
  6. Lehrgänge am iSFF
  7. Femifesto: Warum feministischer Film nötig ist
  8. Der marktgerechte Patient kommt ins Kino
  9. Qualifizierungsprogramm CLOSEUP startet in Bremen
  10. FilmStoffEntwicklung am 3. November 2018 in Berlin
  11. Jour Fixe der Filmschaffenden in Baden-Württemberg
  12. Training: Aktiv gegen Hass im Netz
  13. Förderungen der Film- und Medienstiftung NRW
  14. nordmedia fördert 49 Projekte
  15. Filmunion-Termine in Hamburg (Festivalbeschäftigte und TVFFS)
  16. Plätze frei bei Preisverleihung in Berlin
  17. Impressum / Abo

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1. ver.di-Preis ‚Starker Einsatz’ für Regisseurin Barbara Rohm und Kamerafrau Birgit Gudjonsdottir

Zwei starke Frauen sind am 14. September in Berlin bei der feierlichen Gala des Deutschen Schauspielpreises mit dem ver.di-Preis „Starker Einsatz“ ausgezeichnet worden. Die Regisseurin Barbara Rohm, schon seit 2014 im Vorstand des vormals als Pro Quote Regie und heute als Pro Quote Film bekannten Frauennetzwerkes, war zusammen mit dem Bundesverband Schauspiel (BFFS) und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) treibende Kraft beim Aufbau der überbetrieblichen Vertrauensstelle „Themis“ für die Film-, Fernseh- und Theaterbranche. An die Vertrauensstelle können sich Betroffene von sexueller Belästigung und Gewalt in Zukunft wenden. Die international erfolgreiche Kamerafrau Birgit Gudjonsdottir, eine der wenigen erfolgreichen Kamerafrauen, gründete im Jahr 2017 die Cinematographinnen Deutschland, ein Netzwerk für Kamerafrauen. Beide Künstlerinnen haben einen starken Einsatz für den geforderten Kulturwandel in der Branche gezeigt. Ein solcher Kulturwandel kann zwar durch Debatten angestoßen werden, aber er muss von entschieden handelnden Menschen durchgesetzt werden. Hier geht es zur vollständigen ver.di-Presseinformation: https://www.verdi.de/presse/pressemitteilungen/++co++dab51a20-b82e-11e8-9e06-525400b665de

2. EU-Parlament stärkt Urheber*innen

Nach einer fast fünfzehn Jahre währenden Durstrecke schlägt nun das Pendel für Urheber*innen um: Mit breiter Mehrheit hat das Europäische Parlament am 12. September für die neue Urheberrechtsrichtlinie gestimmt und damit einen wichtigen Schritt in Richtung eines sozialverträglicheren Miteinanders im Netz, aber auch in der analogen Welt, getan. Nun ist der Weg frei, dem Gesetzeswerk in der obligatorischen Endabstimmung zwischen Kommission, Rat und Parlament seine endgültige Form zu geben. Die Entscheidung übernimmt die Grundsätze des deutschen Urhebervertragsrechts und verbessert die vertragsrechtliche Position der einzelnen Kreativen – die faire und angemessene Vergütung als Basis von Verträgen ist ausdrücklich geregelt. Die Möglichkeit, Rechte der einzelnen Urheber*innen und Interpret*innen mit Hilfe von Gewerkschaften und Verbänden durchzusetzen ist wesentlich für faire Vergütungen und stärkt Kollektivvereinbarungen wie Tarifverträge und gemeinsame Vergütungsregeln.
Ob im Steuerrecht, im Datenschutzbereich oder – für uns entscheidend – auf dem Gebiet des geistigen Eigentums: Die blinde Begeisterung für Digitale Plattformdienste ist gesunder Skepsis gewichen.
https://mmm.verdi.de/medienpolitik/eu-parlament-votiert-fuer-staerkeres-urheberrecht-53257

3. Schnell hin: African Storytelling in Babelsberg

Vom 23. bis 26. September bietet die „African Storytelling Summer School“ vielfältige Chancen, sich mit dem afrikanischen Filmschaffen und seiner rasanten Entwicklung auseinander zu setzen. Das Goethe Institut Südafrika und die Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf lädt internationale Filmemacher*innen, Autor*innen und Festivalexpert*innen zur Tagung, um in den Räumen der Filmhochschule Babelsberg über Identität, Dramaturgie und Erzählformen im African Storytelling zu sprechen. Die feierliche Eröffnung findet am Samstag, den 22. September, im Filmmuseum Potsdam statt. Akkreditieren können sich alle Interessierten, Filmschaffenden, Filmlehrenden und Studierenden (vier Tage 50 Euro /Student*innen: 25 Euro). Hier geht es zur Anmeldung:
https://www.filmuniversitaet.de/studium/studienangebot/filmuni-summer-school/african-storytelling/

4. Aufruf: Deutsch-französischer Förderfonds für fiktionale TV-Serien

Die nächste Runde des Deutsch-Französischen TV-Development Fonds startet: Neue Projekte können ab sofort eingereicht werden. Ende der Einreichfrist ist der 15. Oktober 2018. Ziel des im Jahr 2015 aufgelegten Fonds ist die Entwicklung fiktionaler TV-Serien, die in deutsch-französischer Koproduktion entstehen. Seit diesem Jahr sind die Partner auf deutscher Seite der FilmFernsehFonds Bayern, die Film- und Medienstiftung NRW und die MFG Filmförderung Baden-Württemberg. Auf französischer Seite unterstützen das Centre national du cinéma (CNC) sowie (neu hinzu¬gekommen) die Region Grand-Est den Fonds, der mit einer Gesamtsumme von 200.000 Euro pro Jahr ausgestattet ist. Die maximale Förderhöhe liegt bei 50.000 Euro pro Projekt. Die MFG Filmförderung Baden-Württemberg übernimmt die Koordination der Projekte auf deutscher Seite und ist Adressat für die Einreichungen. Antragsformular und ein Merkblatt gibt es hier:
https://film.mfg.de/foerderung/deutsch-franzoesischer-foerderfonds/

5. Baumi Script Development Award ausgeschrieben

Noch bis zum 15. Oktober können sich deutsche und internationale Autor*innen für das mit 20.000 Euro dotierte Entwicklungsstipendium im Rahmen des Baumi Script Development Awards für außergewöhnliche internationale Kinostoffe bewerben. Diesjähriger Gast-Juror ist der norwegische Filmemacher Bent Hamer. Der Award war 2015 von Martina und Sandra Baumgartner, der Pandora Film und der Film- und Medienstiftung NRW ins Leben gerufen worden. Ziel ist, freie und unabhängige Drehbuchentwicklungen zu ermöglichen und damit gleichzeitig an den Filmproduzenten und Verleiher Karl „Baumi“ Baumgartner zu erinnern und dessen besonderes Gespür für Stoffe und hochwertiges Arthouse-Kino zu würdigen. Weitere Informationen gibt es hier:
http://www.baumi-award.com

6. Lehrgänge am iSFF

Das Institut für Schauspiel, Film-, Fernsehberufe (iSFF) an der VHS in Berlin Mitte bietet im Herbst wieder ein umfangreiches Weiterbildungsprogramm für Filmschaffende an. Es gibt Lehrgänge in den Bereichen Film/TV, Synchron, Sprech- und Musiktheater. Es bietet für die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich intensiv für bestimmte Berufsbilder weiterzubilden, sich beruflich weiterzuentwickeln oder innerhalb der Branche umzusatteln. Dabei paart das iSFF immer tagesaktuelles Produktionswissen mit Top-Dozenten aus der Branche. Für ver.di-Mitglieder gibt es eine Ermäßigung auf die Workshops.
Eine Übersicht der nächsten Seminarangebote gibt es hier:
https://www.professional-production.de/veranstaltungen/einzelansicht/datum/2018/08/01/isff-weiterbildungsprogramm-fuer-filmschaffende/

7. Femifesto: Warum feministischer Film nötig ist

Macht! Geld! Sex! Bessere Tatorte! In einem Katalog formulieren junge weibliche Filmschaffende ihre Forderungen für eine Neuausrichtung des deutschen Kinos. Im Rahmen des Mentoring-Programms „Into the Wild“ fanden sich im vergangenen Jahr 17 weibliche Studierende von deutschen Filmschulen zusammen, um gemeinsam Stoffe zu entwickeln und unter Anleitung von Mentorinnen wie Schauspielerin Maria Furtwängler oder Medienboard-Chefin Kirsten Niehuus ihre Umsetzung zu sichern. Initiiert von Regisseurin Isabell Suba („Männer zeigen Filme, Frauen ihre Brüste“) entstand ein feministisches Netzwerk, das seine Forderungen in einem Katalog namens „Femifesto“ festgehalten hat. Erstmalig beim Max-Ophüls-Preis in Saarbrücken präsentiert, dokumentiert DER SPIEGEL die elf Forderungen der „Into the Wild“-Teilnehmerinnen.
http://www.spiegel.de/kultur/kino/junge-filmfrauen-was-wir-mit-unserem-femifesto-erreichen-wollen-a-1221059.html

8. „Der marktgerechte Patient“ kommt ins Kino

Das Film- und Kampagnenteam mit Leslie Franke, Herdolor Lorenz, Lissi Dobbler und Uta Behrens hat sein Filmprojekt „Der marktgerechte Patient“ fertiggestellt und bringt ihn am 8. November deutschlandweit in die Kinos. Das Besondere: Das Projekt will Bündnisse initiieren und Volksbegehren unterstützen, die sich für ein menschenwürdiges, soziales Gesundheitswesen im Interesse von Patienten und Beschäftigten einsetzen. Der Film liefert eine Ursachenanalyse und Hintergründe, viele authentische Erfahrungen, Einschätzungen und persönliche Beschreibungen. Für die letzten Vorbereitungen benötigen die Macher*innen Unterstützung in Form einer „Filmförderung von unten“. Weitere Infos hier:
http://www.der-marktgerechte-patient.org

9. Qualifizierungsprogramm CLOSEUP startet in Bremen

Um den Pioniergeist der Bremer Medienszene zu stärken, ruft die Medien-Fördereinrichtung nordmedia in Kooperation mit dem Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen erstmalig das Qualifizierungsprogramm CLOSEUP Bremen ins Leben. Das jährlich ausgeschriebene Programm unterstützt maximal vier Teams aus der Bremer Region bei der Umsetzung ihrer Ideen für Webserien, Games, Apps oder anderen Formatkreationen. Erfolgreiche Bewerber*innen profitieren von einer Finanzspritze für ihr Projekt in Höhe von bis zu 20.000 Euro. Wer an dem neunmonatigen Programm teilnehmen möchte, kann sich als Team mit einer Konzeptskizze zu den Themen Bewegtbild, Crossmedia oder Digital Content auf der offiziellen Webseite bewerben. Die besten Projektergebnisse werden beim Filmfest Bremen im September 2019 vorgestellt. Weitere Programm- und Bewerbungsinformationen unter http://www.closeupbremen.de

10. FilmStoffEntwicklung am 3. November 2018 in Berlin

Der Verband für Film- und Fernsehdramaturgie e.V. (VeDRA) lädt am 3. November 2018 zum „Tag der Dramaturgie“ ein. Die Fachkonferenz „FilmStoffEntwicklung“ findet zum siebten Mal statt und ist der Branchenevent zum Thema Stoffentwicklung und Storytelling für Bewegtbild-Formate. Ganztägig nehmen verschiedene Panels aktuelle Trends medialen Erzählens in den Blick; im Fokus steht auch das Networking zwischen den Autor*innen, Dramaturg*innen, Redakteur*innen und Produzent*innen, die die Konferenz besuchen. Treffpunkt sind die Reinhardtstraßenhöfe im Berliner Regierungsviertel. Detaillierte Informationen zu Programm und Gästen gibt es hier:
http://www.filmstoffentwicklung.de

11. Jour Fixe der Filmschaffenden in Baden-Württemberg

Der jeden zweiten Montag stattfindende Jour Fixe der Filmförderung der MFG Baden-Württemberg bietet Filmschaffenden und Kreativen im Südwesten eine Möglichkeit zum Austausch und zur Vernetzung. Immer wieder sind auch Sendervertreter des SWR unter den Gästen. Ergänzt wird die Veranstaltung durch den Pre Fixe. Hier werden regelmäßig filmrelevante Themen rund um die Filmförderung sowie Filmverbände und -initiativen vorgestellt. Der nächste Jour Fixe findet am 10. Oktober von 19 bis 22Uhr im Theater Rampe (Filderstr. 47, 70180 Stuttgart) statt. Die Teilnahme ist kostenfrei und es ist keine Anmeldung erforderlich. https://www.mfg.de/veranstaltungen/detailansicht/211-jour-fixe-branchentreff-der-baden-wuerttembergischen-filmschaffenden/

12. Training: Aktiv gegen Hass im Netz

Der Ton wird rauer. Der Diskurs verschiebt sich! Viele Menschen fragen sich: “Was ist denn noch sagbar?” Rechte Akteure wittern überall Zensur… Sprache formt Realitäten, sie kann abwerten oder wertschätzen, sie kann Einstellungen prägen und Ideologien formen, sie kann laut oder leise sein. Im Training “Hate Speech begegnen – aktiv (werden) gegen Hass im Netz” lernen die Teilnehmer*innen mit vielen interaktiven Methoden den sicheren Umgang mit Hass im Netz. Eigene Erfahrungen im Umgang mit Hassrede können im Seminar aufgegriffen und Fallbeispiele eingebracht werden. Der Workshop für eine demokratische Debattenkultur findet vom 2. bis 3. November in Duisburg statt.
Kontakt und Anmeldung: Katia.Conigliaro@fes.de

13. Förderungen der Film- und Medienstiftung NRW

Im Rahmen ihrer Entwicklungsförderung für innovative serielle TV-Formate fördert die Film- und Medienstiftung NRW sechs serielle Projekte nordrhein-westfälischer Produzenten mit insgesamt 150.660 Euro. Darunter sind u.a. die 13teilige erste deutsche animierte Sitcom „Friedefeld“ des Autorenduos Tillmann Brehmer und Alfonso Maestro. In ihrer Sommersitzung für die Entwicklung innovativer audiovisueller bzw. interaktiver Inhalte vergab die Filmstiftung fünf Förderdarlehen für die Entwicklung von Games-Prototypen in einer Gesamthöhe von 305.000 Euro. Ebenso wurde die Förderung von sechs Abschlussarbeiten mit insgesamt 113.000 Euro beschlossen.
http://www.filmstiftung.de

14. nordmedia fördert 49 Projekte

Der Vergabeausschuss der nordmedia hat in der zweiten Förderrunde des Jahres Fördermittel von über drei Millionen Euro für 49 Projekte vergeben. Unterstützt werden insgesamt sechs Drehbuch- und Stoffentwicklungen, drei Projektentwicklungen, 24 Film- und Fernsehproduktionen, vier Maßnahmen im Bereich Verleih/Vertrieb/Verbreitung, vier Abspiel- und Präsentationsmaßnahmen, zwei Investitionen, eine Qualifizierungsmaßnahme, ein Game sowie vier Projekte im Rahmen der Talentförderung Niedersachsen. Zum Förderaufkommen der nordmedia tragen die Länder Niedersachsen und Bremen sowie der NDR, das ZDF und Radio Bremen bei.
http://www.nordmedia.de

15. Termine FilmUnion Nord

“Fair Play – vom Drehbuch zum Film. Faire Bedingungen für alle Filmkreativen?” Jour Fixe von ‚Hamburg lebt Kino!’
Diskussion mit Jan Braren (Drehbuchautor u.a. “Homevideo”, “Mitten in Deutschland: NSU: Die Ermittler“) über die Autoreninitiative Kontrakt‘18, David Bernet (Autor/Regisseur u.a. “Democracy – Im Rausch der Daten“, im Vorstand der AG DOK) über „faire dokgagen“ und Tina Fritsche (verdi/Filmunion) über den neuen Tarifvertrag TV FFS.
Infos unter http://www.hamburg-lebt-kino.de Anmeldung über moin@hamburg-lebt-kino.de
Am Sonntag, 30.9., 15:30 Uhr im Filmfest Hamburg-Zelt auf dem Allende-Platz/ vor dem Abaton-Kino, Eintritt frei.

Festivalbeschäftigte: Reden wir über Arbeitsbedingungen!
Filmfestivals sind nicht nur kulturelles Vergnügen und ein hervorragender Ort zum Netzwerken, sondern auch ein Wirtschafts- und Standortfaktor. Aber unter welchen Bedingungen arbeiten die Beschäftigten der vielen Filmfestivals in Deutschland? Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Renommee eines solchen Events und fairer Arbeit? Welche Erfahrungen haben Festivals damit, die Arbeitsbedingungen ihrer Beschäftigten zu verbessern? Welchen Einfluss haben Geldgeber und Förderer auf faire Arbeitsbedingungen? Und wie machen es eigentlich Festivals in anderen Ländern?
Eine Diskussion unter anderem mit dem Sprecher und Gründungsmitglied der Festivalarbeiter*innen in ver.di, Ludwig Sporrer, der Vorsitzenden des DGB Hamburg, Katja Karger sowie Beschäftigten des Filmfest Hamburg. Moderation: Tina Fritsche (Filmunion)
Am Montag, 01.10., 15:30 Uhr im Filmfest Hamburg-Zelt auf dem Allende-Platz, vor dem Abaton-Kino, Eintritt frei.
Facebook Veranstaltungsseite: http://www.facebook.com/events/263419667607776/

Ausgeleuchtet: Der neue Tarifvertrag für Film- und Fernsehschaffende (TV FFS)
Mehr Geld, neue Berufsbilder, gedeckelte Tagesarbeitszeit: Der aktuelle Tarifvertrag bringt diverse Neuerungen für Film- und Fernsehschaffende, Schauspieler*innen und Komparsen. Was genau hat ver.di verhandelt und was bedeutet das für die Arbeit am Set? Der ver.di-Tarifsekretär Matthias von Fintel war Verhandlungsführer der FilmUnion und kann jedes Detail des Tarifvertrages erläutern.
Am Sonntag, 4. November um 12 Uhr in Hamburg. Der genau Ort war zum Redaktionsschluss noch nicht bekannt, mehr Infos auf der Facebook-Seite der Filmnion Nord: http://www.facebook.com/FilmUnionNord.verdi/

16. Plätze frei bei Preisverleihung in Berlin

Am 20. November wird der Deutsche Wirtschaftsfilmpreis 2018 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie feierlich im Kino International in Berlin verliehen. Ausgezeichnet werden innovative Methoden und Formate audiovisueller Produktionen und Industrien, sowie ein Unternehmen, das sich durch Innovationskraft und herausragende wirtschaftliche Leistungen in der Filmwirtschaft hervorhebt. Es gibt noch einige wenige Eintrittskarten. Schnelle Interessierte können sich noch bis zum 4.11. anmelden unter der Hotlinenummer +49 40 370 886-365 oder per E-Mail an wirtschaftsfilmpreis@bmwi-registrierung.de

17. Impressum / Abo

Die ver.di FilmUnion will mit diesem Newsletter für bessere Information und Transparenz bei den Beschäftigten der Produktionswirtschaft von Film und Fernsehen sorgen. Insbesondere greifen wir film- und sozialpolitische Themen auf. Die ver.di FilmUnion bildet das gewerkschaftliche Netzwerk von Film- und Fernsehschaffenden und allen anderen Beschäftigten in Produktions-, Dienstleistungs- und Studiobetrieben. Wir treten für Kunstfreiheit, gerechte Arbeitsbedingungen, soziale Absicherung und vor allem die Umsetzung tariflicher Bestimmungen ein. Als vorrangiges Ziel streben wir eine integrierte Interessenvertretung der Film- und Fernsehbeschäftigten in der zergliederten Branche gegenüber Sendern, Produzenten und der Politik an.

Der ver.di-FilmUnion-Newsletter erscheint alle zwei Monate. Wer den ver.di-FilmUnion-Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann sich hier abmelden:
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Bei Fragen, Anregungen oder Kritik sind wir erreichbar:
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mail: kathlen.eggerling@connexx-av.de

Texte: Gundula Lasch
Redaktion: Tina Fritsche
Impressum und V.i.S.d.P.:
Matthias von Fintel, Geschäftsführer
connexx.av GmbH
c/o ver.di
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin

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